Der BMW-Dieselskandal

Der BMW-Dieselskandal

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Der BMW Dieselskandal

Das Landgericht Düsseldorf hat mit einem sensationellen Urteil Bewegung in den BMW-Dieselskandal gebracht: Wegen der Nutzung einer unzulässigen Abschaltvorrichtung wurde BMW zur Zahlung von 21.000 Euuro Schadensersatz verurteilt. Grund: Vorsätzliche sittenwidrige Schädigung.

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Der Dieselskandal begann offiziell im September 2015 mit der Beichte des damaligen VW-Vorstandsvorsitzenden Martin Winterkorn. Lange Zeit danach blieb es ruhig um mögliche Verwicklungen anderer Hersteller im Dieselskandal. Insbesondere BMW stritt bis zuletzt ab, hier auf irgendeine Art und Weise mitgewirkt zu haben.

Aktuell verdichteten sich Verdachtsmomente, nach denen auch BMW illegale und prüfstandsbezogene Abschalteinrichtungen verwendet haben soll - dabei geht es im Wesentlichen um Das Thermische Fenster,  Eine Razzia fand am Dienstag, 20. März, in der Konzernzentrale und einem Standort in Österreichstatt und sollte wohl Beweismittel zur Erhärtung des Verdachts sichern. Bisherige und ebenfalls unangekündigte besuche hatten eher vor dem Hintergrund kartellrechtlicher Vergehen stattgefunden. Diesmal ging es ganz klar in Richtung „Dieselskandal“. Konkrete „Besuchsziele“ waren neben der Konzernzentrale das Forschungs- und Innovationszentrum in München sowie das Dieselmotorenwerk im österreichischen Steyr.

Die Staatsanwaltschaft München II hat bereits im Februar ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt eingeleitet. Ermittelt wird seitdem wegen des Verdachts des Betruges in rund 11 400 Fällen. Das Verfahren endete im Sommer 2018 mit der Aufforderung, rund 10 Millionen Euro Strafe zu zahlen. Zwei Masse-Modelle wurden zurückgerufen. Im April 2020 gab es ein erstes Urteil auf Schadensersatz für einen X1,

„Aus Versehen“ habe man in den Modellen 750xd und M550xd eine Abschaltvorrichtung eingebaut, erfuhr das Kraftfahrtbundesamt von BMW-Vertretern. Anders gesagt: Der Einsatz der Software aus der SUV-Entwicklung sei aufgrund einer fehlerhaften Zuordnung auch in den beiden Limousinen-Modellen erfolgt. Die Behörde mochte dem nicht folgen und die Münchner Staatsanwaltschaft erst recht nicht.

BMW bleibt bei Unschuldsbeteuerungen: “Ich möchte noch einmal betonen: Die Fahrzeuge der BMW-Group werden nicht manipuliert”, so BMW-Chef Harald Krüger beim Dieselgipfel im August 2017.

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Dieselskandal

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verbraucherschutz.tv ist seit 2004 ein unabhängiges Informationsportal für Verbraucher. Wir haben den Abgasskandal vom 1. Moment  an verfolgt mit eigenen Beiträgen und mit Veröffentlichungen in Kooperation mit motivierten und engagierten Rechtsanwälten deutschlandweit.

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In unseren Interessengemeinschaften wollen wir Opfer des BMW-Abgasskandals mit Informationen versorgen, denn die Informationspolitik der verantwortlichen Hersteller ist mehr als dürftig. Durch unser Netzwerk und den Austausch der IG-Mitglieder untereinander sind wir in der Lage, aus vielen Puzzle-Teilen ein übersichtliches Gesamtbild zusammenzustellen.

IG Mitglieder verpflichten sich zu nichts, die Mitgliedschaft ist unverbindlich und kostenlos. Ihre Adresse wird nur für die Kommunikation innerhalb der Gruppe verwendet.

Wen unterstützen wir?

In erster Linie geht es um Modelle, die von offiziellen Rückrufaktionen in Form von Zwangsmaßnahmen des Kraftfahrtbundesamtes betroffen sind. Unsere Kooperationsanwälte führen zahlreiche Verfahren deutschlandweit.

Problematisch ist, dass Eigentümer von BMW in Deutschland weder über Ihre Betroffenheit, noch über Ihre Rechte ausreichend informiert werden. Diese Defizite wollen wir in der IG Dieselskandal aufarbeiten.

Betroffen vom BMW-Dieselskandal sind

a. BMW-Diesel der Schadstoffklasse 6, die etwa seit 2015 mit Abgasmanipulationen am SCR.-Katalysator ausgeliefert wurden. Dies betrifft 7-er und 5-er Modelle..

Einen Schadensersatzanspruch haben Eigentümer, die einen solchen BMW gekauft haben und einen wirtschaftlichen Schaden durch die Folgen des Abgasskandals fürchten. Bei Autos, die nicht älter als zwei Jahre sind ist der Händler Anspruchsgegner, bei älteren Ansprüchen der Hersteller. Für Betrugshaftungsklagen zum Porsche verjähren Ansprüche gegen Porsche frühestens am 31. Dezember 2020




b. Grundsätzlich alle BMW Diesel, die im Verdacht stehen, mit dem Thermischen Fenster über eine unzulässige Abschaltvorrichtung zu verfügen.

Schadensersatz war in den letzten Jahren nur schwer gegen BMW durchsetzbar. Das hat sich durch das erste Urteil gegen BMW dramatisch verändert. t. Im Rahmen einer Rückabwicklung steht den Kunden die Erstattung des Neupreises zu.

Mitglieder der Interessengemeinschaft "BMW-Dieselskandal" haben Anspruch auf eine kosten Erstberatung durch einen Vertrauensanwalt der IG

Rechtsschutzversicherung und Prozesskostenfinanzierung

In vielen BMW-Fällen übernimmt die Verkehrsrechtsschutzversicherung die entstehenden Kosten. Da wo das nicht der Fall ist, kümmern sich unsere Kooperationsanwälte kostenlos um die notwendige Deckung bis hin zur Deckungsschutzklage.

Grund für eher zögerliche Deckungszusagen ist die Tatsache, dass BMW die Manipulationen nicht zugegeben hat und es zudem für nur für einige BMW-Typen Rückrufaktionen des Kraftfahrtbundesamtes gab. Mit dem aktuellen Urteil im Rücken sollte Deckung durch eine vorhandene Rechtsschutzversicherung jederzeit möglich sein.

Wie hoch ist das Risiko?

In Kenntnis der Sachlage und des Gerichtstandes können unsere Rechtsanwälte recht konkrete Aussagen zum Prozesskostenrisiko geben. Landgerichte urteilen zunehmend verbraucherfreundlich. Gern machen Ihnen unsere Rechtsanwälte ein Angebot, falls Sie das Verfahren gegen BMW selbst finanzieren möchten.

Wo erhalte ich Infos zum BMW-Dieselskandal?

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Welche Modelle sind betroffen?

Die betroffenen 5-er und 7-er BMW überschreiten die zulässigen Höchstmengen an NoX Wir gehen allerdings davon aus, dass die SCR-Technologie als maßgebliches Element der Abgas-Nachbehandlung in eine Sackgasse hinein entwickelt wurde. Zurückgerufene Fahrzeuge haben allerbeste Chancen auf eine erfolgreiche Rückabwicklung. Das Thermische Fenster betrifft alle Modelle der Schadstoffklassen 5 und 5 - unabhängig von der Zylinderzahl, der Getriebevariante und des Hubraumes.

Sie haben Fragen zu technischen Aspekten des BMW-Dieselskandals oder zur Termininierung Ihrer Erstberatung? Sie erreichen uns unter der kostenlosen Service-Hotline 0800 000 1961 oder direkt per Mail unter info@ig-dieselskandal.de.